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Die Bienen reinigen diese Zellen und infizieren dabei wieder andere Maden. Durch das Reinigen entsteht ein löchriges Brutnest.
2. Erkennen der AFB
Ende Februar/Anfang März bei Temperaturen von +5 bis +10 Grad das Brutnest überprüfen. Das Brutbild ist entscheidend: es soll geschlossen sein, nicht lückenhaft. Die Größe des Brutbildes ist unwesentlich. Die Zelldeckel sind eingesunken, löchrig und feucht glänzend. Oft ist es aber auch nur eine einzige Zelle, die befallen sein kann. Auch stehengebliebene Brutzellen aus dem Herbst sind verdächtig.
Es riecht nach Leim (die europäische Faulbrut riecht säuerlich).
Der Zellinhalt ist eine breiige, kaffeebraune Masse.
Bei der Streichholzprobe gibt es oft einen bis zu 5 cm langen Faden.
In der Rinne im unteren Teil der Zelle ist der Schorf mit der Zelle fest verbunden (bei der europäischen Faulbrut ist der Schorf locker, bei Ruhr nur im Bereich der Zellöffnung)
Die Symptome sind mit Lupe leichter feststellbar.
3. Vermeidung/Vorbeugung
Nur helle Waben verwenden, am besten keine Brutwaben überwintern (bei Überprüfung eines AFB-Standes waren die Stöcke mit neuen Waben nicht befallen!).
Beim Kauf von Völkern eine Futterkranzprobe verlangen.
Im Imkereizentrum kostet das für 6 Völker € 9,--.
(Die Homepage vom IZ beschreibt diesen Vorgang genau unter IZ-Labor-Leistungen AFB).
Futterwaben von abgestorbenen Völkern wegen Ansteckungsgefahr unbedingt vernichten.
Völkermassierung vermeiden – nicht mehr als 30 Völker pro Stand.
Räuberei wegen Ansteckungsgefahr vermeiden.
Rund um den Stand im Herbst oder Frühjahr einen 4 Meter breiten
Streifen Löschkalk zur Desinfektion streuen.
Ortsgruppe geschlossen auf AFB überprüfen lassen.
Die AFB kann jeden von uns, auch ganz ohne eigenem Zutun, treffen!
Bei Verdacht unseren Obmann oder mich verständigen und wir werden dann gemeinsam die entsprechenden Schritte setzen.
Absolut wichtig ist, die Sache nicht zu übergehen und beim leisesten Verdacht sofort handeln.
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